ich hoffe…

  • „du findest den Mut, dein Leben zu ändern.
  • du findest die Kraft zu erkennen, dass du eine Wahl hast.
  • dass du nichts bereuen musst und wenn doch, dass es dich zu Einsichten führt. Vielleicht zu der Einsicht, dass erst die vergebliche Suche im Außen und nach Innen führt und damit zu weiseren Entscheidungen. Entscheidungen, die dich nicht von dir entfernen“

heute gelesen bei the.gnani auf Instagram und für mich als Reminder festgehalten. Danke

Veränderungen annehmen…

Ich bin durch. Ich brauche Urlaub. Und anstatt einen Urlaub zu buchen, galt mein erster Blick heute dem Inhalt meines Kleiderschrankes. Ich musste prüfen, ob ich überhaupt etwas anzuziehen habe „für einen spontanen Sommerurlaub“.

Ich kenne mich mit Gewichtsschwankungen. Das ist nichts Neues. Aber die Sommerkleider vom letzten Sommer passen alle nicht mehr. Ich war ziemlich geknickt. Und für einen Moment wollte ich den Gedanken an „Sommer, Sonne, Strand & Erholung“ ins nächste Jahr verschieben, in der Hoffnung, dann wieder fitter zu sein.

Wie kann ich zulassen, dass Kilos mehr auf der Waage mich davon abhalten, zu leben, zu geniessen, mich zu zeigen?

Ich habe ne ziemlich heftige Zeit hinter mir. Und mein Körper trägt mich, mit all dem Stress, den Veränderungen und auch mit ein paar Kilos mehr… ich möchte lernen, ihn dafür in jeder Form zu lieben und wert zu schätzen

erster Stepp… ich verstecke mich nicht mehr ❤

trage niemanden, der alleine gehen kann…

Thema Helfersyndrom. Ich kann die Aufarbeitung nur jedem empfehlen.

Meine Gedanken dazu:

Wann wird helfen wollen zur Einmischung? Wann helfe ich wirklich?

In dem Moment, in dem ich die Verantwortung für jemand anderen übernehme, der selbst in der Lage „wäre“ sie für sich zu tragen, kreiere ich eine Verstrickung. Diese wirkt auf vielen Ebenen aber besonders auf der, der Ebenbürtigkeit. Vielleicht nehme ich meinen Gegenüber in dem Moment etwas „Arbeit/Verantwortung“ ab und vielleicht ist er auch dankbar dafür aber nachhaltig stellt sich so keine Veränderung ein. Weder in besagtem Gegenüber noch in eurer Beziehung zueinander.

In diesen Momenten, in denen ich Fremdverantwortung übernehme, nehme ich dem anderen etwas von seiner Kraft. Und ich verliere Kraft, wenn ich Verantwortung trage, die nicht zu mir gehört.

In meiner Familie gab/gibt es viele dieser co-abhängigen Verstrickungen. Wir fühlen uns verantwortlich. Für den anderen. „Wir müssen auf jemanden aufpassen, ihn beschützen, ihm im Zweifel jeden Wunsch von den Augen ablesen (weil er es nicht schafft, seine Wünsche / Bedürfnisse zu äußern), ihm Arbeit abnehmen (weil wir glauben, er wäre zu schwach dafür), ihn heilen usw.“

Das ist großer Bullshit und das wird mir immer klarer. Deshalb höre ich jetzt damit auf.

Ich liebe dich nicht mehr oder weniger als vorher. Ich helfe immer noch gern und bin für dich da. Aber ich werde nur noch helfen, wenn du mich klar/eindeutig um Hilfe bittest. Du bist erwachsen. Du kannst für dich sorgen. Du kannst Entscheidungen treffen und du wirst die Konsequenzen tragen und beides wird dich stärken. Und du wirst stolz auf dich sein und dich kraftvoll fühlen. Und das ist mehr als alles andere, was ich dir und mir wünsche. Das wir beide wachsen.

Wir dürfen lernen, gut für uns selbst zu sorgen.

Stinkstiefel…

fragst du dich auch manchmal, warum du oft – im Kontakt mit anderen – so garstig wirst?

mögliche Gründe:

  • du bist überfordert oder hast Kummer (bei Überforderung wird der Sympathikus aktiviert. Das heißt es wird Energie mobilisiert, die für den Kampf zur Verteidigung der eigenen Grenzen dient. Und diese Energie muss raus)
  • du bist dann absolut im Überlebensmodus & reagierst aus einem Instinkt heraus (kognitiv kannst du dann nicht auf Ressourcen zurückgreifen wie „atmen“, „darüber nachdenken bevor du agierst“
  • oftmals gehört ein Teil der heutigen „Garstigkeit“ auch in die Vergangenheit zu den Bezugspersonen deiner Kindheit, als Ausdruck der Wut und des KampfImpulses, der damals nicht ausgedrückt werden konnte oder durfte.
  • es ist eine Schutzreaktion (dir kommt jemand körperlich oder emotional zu nahe. Diese Angst vor Nähe ala „es könnte mir ja jemand zu nah kommen“ fördert die Angst, das du die Kontrolle verlierst oder „wieder“ verletzt wirst

Was du damit auch erreichst? Das deine negativen Glaubenssätze ala „mich mag niemand“, „ich werde immer wieder verletzt“, „ich bin es nicht wert, dass jemand lieb zu mir ist“ immer und immer wieder bestätigt werden. Denn wenn du aus einem Impuls heraus garstig wirst, dein Gegenüber verletzt und vor den Kopf stößt – dieser aber nicht ansatzweise erahnen kann, was er falsch gemacht hat – wird sich deine Angst immer wieder bestätigen. Du wirst Menschen durch deine Boshaftigkeit verletzen und diese werden Abstand von dir nehmen und dann fühlst du dich wieder nicht geliebt. Ein Teufelskreis.

Was kannst du tun?

Wenn du den ventralen Vagus trainierst (Polyvagal Übungen), dann könnte es sein, dass du deine Grenzen früher wahrnimmst und schon zu einem früheren Zeitpunkt diese ruhig und gelassen kommunizieren lernst. Dann brauchst du nicht garstig zu werden.

Wenn du erkennst, woher die Wut kommt, kannst du sie integrieren. Das wird dich auf jeden Fall im Laufe der Zeit befähigen, selbstverständlich und gelassen zu bleiben. Und vor allem wird es dich befähigen, dich nicht mehr überfordern (zu lassen) und liebevoll mit dir selbst zu sein, wenn du Kummer hast.

Lerne, Zeit zwischen Reiz und Handlung zu bringen. Richtiges Atmen kann dabei helfen. Wichtig ist aber im Vorfeld erstmal zu spüren, was dich da in die Wut / Aggression katapultiert. Frage dich dabei: Ist es eine alte Wut? Ist die Wut im hier und jetzt noch angemessen? Gehört die Wut zu dieser Person oder ist sie nur stellvertretend für eine alte Verletzung?

Grundsätzlich gilt – jedes Gefühl darf sein. Und ja, auch „Wut“ ist ok und wichtig. Es ist ein Autonomiegefühl und dabei sehr energiereich und veränderungsfördernd ♡

Doch wenn du das Gefühl hast, immer wieder mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, dann sind das Gefühle aus der Vergangenheit. „Aufschreiben“ kann dir helfen um sich Gefühle bewusst zu machen…

ich fühle grad …

jetzt kommt … z.B. Scham

jetzt denk ich …

mein mund ist grad trocken …

Werte…

ich mache in regelmässigen Abständen diesen Test und gebe ganz offen zu, dass ich totale Schwierigkeiten habe, Prioritäten in der Auswahl der Werte zu setzen… Wie sieht es bei dir aus? Möchtest du deine Werte mit mir teilen?

verdeckter Narzissmus

Ich habe sehr sehr lange gebraucht um zu erkennen, dass eine meiner Bezugspersonen in früher Kindheit und auch Personen in meinem erwachsenen Umfeld ein/e verdeckte/r Narzisst/in ist/war. Ich hatte bis dato geglaubt, dass ich Narzissmus / bzw. Narzissten schnell an folgenden Anzeichen erkennen kann:

  • „müssen immer im Mittelpunkt stehen“, „sind selbstverliebt“, „profiliert sich gern mit Erfolgen und angeblichem Reichtum“, „erobert gern“, „verliert genauso schnell das Interesse, wenn er das Objekt der Begierde erobert hat – dann muss die nächste Eroberung/der nächste Sieg her“ (Thema love bombing)
  • sind wahre Kontrollfreaks – „Egal ob Ort, Termin oder Aktivität: Er/Sie entscheidet.“
  • wird schnell aggressiv – wenn etwas nicht nach Plan läuft, offenbaren Narzissten ihr volles Aggressionspotential. Er/Sie wird unfreundlich, macht jemanden bei kleinsten Verfehlungen zur Schnecke und das auch gern vor anderen. (Thema Machterhöhung)
  • ein Narzisst entschuldigt sich NICHT – er hat immer Recht und wird sich deshalb auch nie wahrhaft entschuldigen. Vorsicht – manch einer entschuldigt sich aber verändert sein Handeln danach nicht – das ist keine Entschuldigung, sondern Manipulation. Gern „bist du auch an allem Schuld“ – wenn du nicht das und das gemacht hättest, dann hätte der Narzisst nicht so handeln „müssen“
  • ein Narzisst ist ein Hans Dampf in allen Gassen und kennt viele Leute – er ist oberflächlich „beliebt“, aber durch seine sehr Ich-bezogene Art fällt es ihm schwer tiefgründige Beziehungen aufzubauen. Auch merkt er nicht, dass er mit seinem Verhalten andere Leute verletzt, denn dafür fehlt es ihm an Empathie. Er hat ggf. viele Freundschaften aber nie für lange und meist auch nicht in die tiefe.
  • er scheut keine Konflikte – er hält sich für wichtiger und wertvoller als seine Mitmenschen. In seinen Augen haben die Anderen ja eh keine Chance gegen ihn. Daher geht er gern in die Konfrontation.

Ich denke, die Liste ist endlos erweiterbar :-) Wichtig ist aber noch zu wissen, dass es sich bei den allermeisten Menschen nicht um eine narzisstische Persönlichkeitsstörung handelt, sondern lediglich um narzisstische Züge. Die hat wahrscheinlich jeder von uns. Bei den einen sind diese Wesensarten stärker ausgeprägt, bei den anderen weniger. Sobald du merkst, dass dir der Kontakt nicht gut tut, darfst du dich von diesen Menschen fern halten. Du kannst/musst sie nicht heilen und bist auch nicht dafür verantwortlich, dass sie sich selbst erkennen. Es gibt immer eine Geschichte dahinter, wieso Menschen zu Narzissten werden… dafür können wir Mitgefühl aufbringen ABER in aller erster Linie darfst du gut auf dich aufpassen.

Hinweis: Selbstbezogenheit kann bis zu einem gewissen Grad auch Vorteile haben. Menschen, die zu positivem Narzissmus neigen, haben zumeist eine grundpositive Einstellung zu sich und haben ein stabiles Selbstwertgefühl entwickelt. Sie ruhen in sich, leben harmonisch, sind teamfähig und müssen niemandem etwas beweisen. Sie müssen niemanden abwerten um sich selbst aufzuwerten.

Kommen wir jetzt zum verdeckten Narzissmus. Das fatale daran, dass man diesen eben nicht so einfach erkennt. Viele Betroffene haben trotz großem Ego oft mit Selbstzweifeln zu kämpfen. Wer nach außen unsicher und verletzlich wirkt, wird nicht so schnell als Narzisst/in entlarvt. Das Problem? Narzissten können anderen Personen nachhaltig schaden. Sie kratzen am Selbstbewusstsein anderer und tragen mit ihrem Verhalten oft zu toxischen Beziehungen bei, die erst Jahre später überwunden werden. Leider merkt man dies also meist erst viel zu spät.

Eigenschaften eines verdeckten Narzissten:

  • Betroffene sind weder übertrieben geltungsbedürftig, noch laut, geschweige denn maßlos von sich überzeugt. Sie sind selbstkritischer, wollen aber dennoch bewundert, bestätigt und anerkannt werden.
  • Sie opfern sich auf (gern zu finden in Pflege/Gesundheitsberufen, in Ehrenämtern oder im Freundeskreis ala „derjenige ist immer für alle da“). Im Zweifel geben/helfen sie aber nicht aus dem Herzen heraus, sondern nur für ihr Image oder für die Bestätigung. Sie schenken! aber zumeist nicht „gerne“ – weil sie immer das Gefühl haben, sie geben etwas von sich weg. Das perfide – sie beschenken dich und du bekommst aber das Gefühl, du wärst ihnen etwas schuldig. Gern wird auch eine imaginäre Liste geführt, ala… du hast mir etwas geschenkt, also muss ich dir auch etwas schenken, und wenn ich dir etwas schenke, erwarte ich bewusst/unterbewusst auch irgendwann ein Rückgeschenk. (Vorsicht: das ist denjenigen ggf. nicht mal bewusst. Du merkst das aber an deinem Gefühl… wenn du dich schuldig fühlst und das Gefühl bekommst, du „müsstest“ dich bedanken, dann läuft was schief.
  • Sie sind super anpassungsfähig – so eine Art Chamäleon – verändern daher ihre Werte / Meinungen / Prinzipien je nach dem Umfeld in dem sie sich gerade aufhalten. Das können sie, weil sie kein eigenes ich entwickelt haben. (zumeist durch Entwicklungstrauma)
  • sie werten sich selbst ab – weil sie dadurch bewusst/unbewusst im Opfermodus sind und dadurch Hilfe/Aufmerksamkeit/Bestätigung bekommen
  • falsche Unterwerfung / Demütigung
  • die aufgestellten Regeln gelten nur für andere, sie selbst handeln nicht danach
  • Hypochondrie… sie erfinden Krankheiten damit sie etwas nicht tun müssen/brauchen und versuchen dann, dich zu manipulieren damit du das auch nicht mehr machen willst… so verschwindet jegliche Freude aus dir und irgendwann machst du nichts mehr allein
  • spielen den Gutmensch – wollen gut sein – handeln aber oft böse… Lästern, Mobben usw.
  • lenken von sich ab – ziehen sich immer aus der Verantwortung
  • passiv aggressives Verhalten – z.B. sie sagen Hilfe zu, vergessen dann aber dies auch zu tun
  • Betroffene sind über die Maßen kritikunfähig vs.
  • Betroffene fühlen sich eigentlich fast immer ungerecht behandelt. (Beispiel: auf der Arbeit hätten sie längst eine Beförderung inklusive Gehaltserhöhung verdient, ihre Freunde melden sich viel zu selten bei ihnen und überhaupt meint das Leben es nicht gut mit Ihnen). Verdeckte Narzisst/innen suhlen sich nur so in Selbstmitleid. Sie beklagen sich permanent. Erzählt man ihnen, was einen selbst belastet, versuchen sie, dies mit ihrem vermeintlichen Leid zu übertrumpfen.
  • und zu guter Letzt… Sie neigen zu übertriebener Abwertungen. Sie können nicht anerkennen, dass jemand anderes den Job besser macht ohne ihn nicht auf irgendeine Art abwerten zu müssen („Für den Job hat sie sich bestimmt hoch geschlafen“)

Beim Tippen dieser Zusammenstellung komme ich nicht umhin, mich selbstkritisch zu fragen bzw. zu bemerken, dass auch ich sicher schon einige Male kritikunfähig, selbstmitleidig und missgünstig war bzw. das ich mich lange Zeit aufgeopfert habe. Ich habe also bestimmt einige Züge dieser Persönlichkeitseigenschaften in mir. Sie wurden mir Jahrzehnte lang vorgelebt und ich erkenne an, dass dies nicht spurlos an mir vorbei gegangen ist. Ich versuche zu reflektieren, mich selbst zu ertappen und bestimmte Verhaltensmuster zu heilen bzw. abzulegen.

Grenzen setzen…

vorweg. Grenzen muss man fühlen, um sie setzen zu können. Im besten Fall spürst du dich und deine Grenzen und brauchst nur Hilfe, wie du diese kommunizierst. Gerade wenn du einen Heilungsprozess durchlebst und sich dadurch deine Ansichten ändern, kann es passieren, dass dein Gegenüber mit dem Wandel in dir nicht zurecht kommt. Das ist nicht dein Problem. Versuche so klar und deutlich, wie es dir möglich ist, zu kommunizieren, dass du deine Grenzen neu setzt…

  • das funktioniert so nicht mehr für mich…
  • es ist für mich nicht in Ordnung, wenn du das sagst oder tust…
  • nein, danke, ich möchte das nicht…
  • ich entscheide für mich, sonst niemand…
  • Meine Bedürfnisse haben sich geändert und ich brauche nun etwas anderes…
  • Wie kommt es, dass du glaubst, du dürftest für mich entscheiden…
  • Das war vielleicht in der Vergangenheit okay für mich, jetzt ist es das nicht mehr…
  • Ich fühle mich unwohl, wenn du so mit mir sprichst…
  • Ich möchte nicht über meine Meinung diskutieren müssen
  • ich möchte nicht mehr dein Freund sein :-)

Geduld

Geduld ist das Schwerste und das Einzige,

was zu lernen sich lohnt.

Alle Natur, alles Wachstum,

aller Friede, alles Gedeihen

und Schöne in der Welt

beruht auf Geduld,

braucht Zeit,

braucht Stille,

braucht Vertrauen.

*Hermann Hesse*

Sichtweisen ändern…

Besser lernen? Schneller lesen? aber wie?

Denkhut-Technik: Stelle dir vor, du hättest verschiedenfarbige Hüte für je eine/n Sichtweise/Denkansatz. Der Rote wäre ggf. für den emotionalen Ansatz. Der Blaue für die sachliche Position. Vielleicht ein bunter für Kreativität. Stelle dir weiter vor, du würdest – wenn es gerade ein Problem gäbe – alle paar Minuten die Hüte wechseln können und somit auch den Blickwinkel auf dein Problem. Versuche es mal :-)

Pomodoro-Technik: dein Gehirn hat eine Hochleistungskapazität von ca. 25 min. Danach ist, ohne Pause, Schicht im Schacht :-) Heißt, sei 25 min produktiv, ohne Ablenkung, dann mache eine kleine Pause und weiter gehts.

Loci-Methode:

ab heute, werde ich…

… täglich mind. 4 x am Tag bewusst in mich hinein spüren, wie es mir geht
… mit mir achtsam sein (meine Gedanken, meine Handlungen)
… gut für mich sorgen (mich gedanklich und körperlich entmüllen)

Wunder & Wünsche für „ab jetzt“…

  • ich habe meine Traumata und deren Folgen anerkannt
  • ich heile stetig – von Innen und von Außen.
  • ich weiß, wer ich bin, was ich kann, was ich will.
  • Ich habe Ziele und setze diese um. Ich finde meine „Berufung“.
  • Ich bringe Liebe in die Welt
  • Ich finde einen Weg in Ruhe mit mir und dieser Welt zu leben.

Manifestationscode: Wiederhole in dir folgende Sätze:

“Ich weiß noch nicht, wie ich heilen kann & werde.
Ich weiß nur, dass ich jetzt so bin, wie ich bin und ich bin erfüllt.”

oder

„Auch wenn ich noch nicht weiß wie,…

… möchte ich lernen, groß zu träumen
… möchte ich meine Essstörung ablegen
… möchte ich einen liebevollen, wohlwollenden und wertschätzenden Umgang mit mir und anderen pflegen
… wünsche ich mir finanziell unabhängig zu sein und Fülle auf allen Ebenen anzuziehen
… möchte ich meine Lebensaufgabe finden, die mich erfüllt und andere Menschen glücklicher macht.
… wünsche ich mir die Möglichkeit, jederzeit zu wählen, wo ich gerade leben, lieben und arbeiten möchte
… werde ich meine Glaubenssätze heilen, da sie mir im Wege stehen.

Glaubenssätze / Moneymindset bisher:
– ich kann das nicht, weil…
– das wird nichts, weil…

Stelle dir vor, wie dein Wunder bereits Realität ist und wie du das Gefühl der Erfüllung um dich herum ausweitest und wie du in Dankbarkeit im Kosmos badest.

Eine Wunde ist eine Wunde…

Schon mal gehört? „Die Zeit heilt alle Wunden“

Es gibt Wunden, die sind deutlich nach außen sichtbar. Narben bleiben. Einschränkungen bleiben. Auch nach Jahren weißt du noch ganz genau, wie und wo und vielleicht durch wen dir diese Wunde zugefügt wurde. Vielleicht trägst du sie mit stolz. Vielleicht hat man dir früh erzählt „Indianer kennen keinen Schmerz“ und diese Wunde zeigt dir jeden Tag deutlich, wie „tapfer“ zu warst. Wie tapfer du für andere sein musstest. Vielleicht zeigt sie dir aber auch jeden Tag, wie schmerzhaft dieser Moment war, als du dir weh getan hast. Als dir jemand anderes weh getan hat.

Diese Wunden haben nichts und doch alles gemein mit den unsichtbaren Wunden. Sie schmerzen. Sie hinterlassen Narbengewebe. Sie erinnern dich, jeden verdammten Tag. Manchmal entzünden sie sich, immer und immer wieder. Manchmal brauchen sie lange, um zu heilen. Manche heilen – gefühlt – gar nicht. Und manchmal werden sie ein Teil von uns und verändern unsere Welt.⁠

Trauma ist so eine Wunde.

Vielleicht nicht immer offensichtlich aber stets präsent.

PS: nicht jede belastende Situation ist gleich ein Trauma. Nicht jedes Trauma führt zu einer Symptomatik! Sowohl unser Körper als auch unsere Seele sind wirklich unglaublich … sie können sich selbst heilen! Wenn wir es zulassen und sie ein wenig dabei unterstützen :-) Mir ist es wichtig, dass unterschieden wird… „Belastung vs. Trauma“. Ich mag den inflationären Gebrauch des Wortes „Trauma“ nicht.

Wie können wir also unseren Körper bzw. auch unsere Seele/Psyche dabei unterstützen, zu heilen?

Druck rausnehmen. Alles hat seine Zeit. UND ja, ich weiß, wie schwer das manchmal ist bzw. wie hart es sein kann, dies zu akzeptieren.

Nicht immer wieder „aufkratzen“. So banal das auch klingt. Keine Wunde heilt, wenn man sie immer wieder aufkratzt. Sie ist da. Du kannst das nicht ändern. Sie verschwindet nicht – auch wenn du all deine Kraft mobilisierst.

Reden hilft. Therapeuten hören zumeist gut zu :-) Freunde auch. Aber nicht immer möchte man seine Familie / Freunde mit seinen Sorgen belasten. Dann kommt wieder die Option „Therapeut“ ins Spiel.

positive Ablenkung „kann“ kurzzeitig dafür sorgen, dass man sich nicht nur „um sich und seine Probleme dreht“. Bewegung, frische Luft, gutes Essen, kleine und große Auszeiten, digitaler Detox… könnte dir gut tun :-) Auch Netflix und co. kann für einen gewissen Moment ablenkend wirken. Auf Dauer wird diese Ablenkung eher zum Vermeidungsverhalten. Auch Kompensationsverhalten darf kritisch beäugt werden. Shopping / Sex / Sport / Alkohol / oder andere Betäubungsmittel … auf Dauer wird das andere Probleme mit sich bringen. Und das wollen wir ja nicht :-)

Kennst du schon die „sieben Säulen der Resilienz„? Hier steckt ganz viel Potenzial um dich bzw. dein Inneres zu stabilisieren und zu stärken.

  • Optimismus
  • Akzeptanz
  • Lösungsorientierung
  • Opferrolle verlassen
  • Verantwortung übernehmen
  • Netzwerkorientierung
  • Zukunftsplanung


Vielleicht wird dir auch immer klarer, dass es nicht nur darum geht, was du erlebt hast sondern was du nicht erleben durftest. Welche Sicherheit, liebevolle Aufmerksamkeit und Beruhigung – im Grunde welche Liebe hast du nicht erhalten? Vernachlässigung ist genauso entwurzelnd wie Trauma. Ich will nicht sagen, dass man all das – was man irgendwann nicht bekommen hat – nachholen kann. ABER wir können im hier und jetzt alles daran setzen, uns unser Leben so schön wie möglich zu machen. Durch Bindung & Stärkung deines Selbst (Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion, Selbstwirksamkeit).

The Truth is…

we all struggle an the same point.

Es ist kurz vor Weihnachten 2021. Knapp zwei Jahre mit diesem Virus, mit Lockdowns, mit Einschränkungen, mit Spaltung und Unverständnis auf so vielen Ebenen. Das Leben ist kompliziert. In diesen zwei Jahren noch ein wenig mehr als sonst. Ob finanziell, emotional, kognitiv… an den wenigsten von uns ist diese Zeit spurlos vorbeigegangen. Selbst für mich, auch wenn ich immer gemeint habe – „für mich ist es nicht ganz so schlimm – denn ich bin eh gern für mich allein“ :-)

ABER niemand hat sich diesen Virus und die damit einhergehenden Umstände ausgesucht. Die Ängste, Sorgen, Anstrengungen mit denen wir alle zu kämpfen hatten.

Allein dafür, für die Kraft die dafür nötig war, bis hier hin durchzuhalten, verdient jede:r Einzelne von Euch die größte Anerkennung. Ihr seid tapfer… bitte bleibt es solange ihr könnt.

Bitte holt Euch sonst Hilfe.

#therapiehilft #redenhilft #gemeinsamschaffenwirdas

Notiz an mich…

Der Weg zum Glück führt durch die Reise in meine innere Welt.
Nur das, was ich in meinem Inneren verändere, kann auch im Außen in Erscheinung treten.

hurt people hurt people

verletzte Menschen, verletzen Menschen

Gehst du damit in Resonanz? Kannst du fühlen/verstehen/begreifen, dass solange wir tiefe innere Wunden mit uns herumtragen, die wir nicht aufgearbeitet bzw. verarbeitet/gelöst/geheilt haben, diese ggf. bewusst/unterbewusst auch weitergeben? An unsere Kinder? An die Menschen um uns herum? Das diese Wunden immer und immer wieder angesprochen werden (aufgekratzt) … durch Blicke, durch Äußerungen, durch Emotionen/Gefühle, durch emotionale und körperliche Gewalt. Und das diese Wunden nicht verheilen können, solange wir zulassen, dass sie immer wieder „aufgekratzt“ werden?

Ich kann entscheiden, ob ich sie heilen lassen möchte. Du kannst das auch!

Dafür darfst du dich mit Themen wie „Opferrolle“, „übernommene Verantwortung“, „Abgrenzung“, „Selbst“, „Trauma“ und vielen mehr auseinander setzen. Mach dich auf den Weg. Hole dir Hilfe. Heile deine Wunden.

z.B. das transgenerationales Trauma: Menschen, also unsere Eltern und Großeltern bzw. die Generationen vor uns, die den Krieg erlebt haben, reagieren oft mit Verdrängung/Abspaltung und haben ihre eigenen traumatischen Situationen selten verarbeitet. Das eine ist das, was ihnen angetan wurde, was sie erleben mussten und das können so schreckliche/grausame Erlebnisse sein, die einfach „unaussprechlich“ sind.

Ich glaube, dass genau darin die Krux besteht. Ich glaube, das Schlimmste ist das Schweigen über das, was „damals“ passiert ist. Durch dieses Schweigen kann man sich nicht mitteilen, man kann sich nicht in seinem Schmerz zeigen, man holt sich keine Hilfe, man heilt nicht. Man verdrängt! Man spaltet sich von sich selbst ab. Von seinen Gefühlen, seinem Schmerz… Vielleicht glaubt man so gar, dass man das irgendwann vergisst, wenn man einfach nicht darüber redet.

Wir alle kennen wohl diese Aussprüche ala „was uns nicht umbringt, macht uns nur härter/stärker“, „ein Indianer kennt keinen Schmerz“ und „die Zeit heilt alle Wunden“.
FUCK NEIN.

Man fühlt, dass etwas passiert ist, aber keiner redet mit einem darüber. Eine Folge davon ist, dass unsere Großeltern und Eltern sehr häufig für uns als Kinder/Enkel nicht sehr empathisch waren. Sie haben uns nicht gesehen/gefühlt weil sie sich selbst nicht mehr gesehen/gefühlt haben. Sie haben uns als Babys schreien lassen, obwohl wir gerade dann Sicherheit und Zuwendung gebraucht hätten. Sie haben uns den Po versohlt mit der puren Hand oder mit Hilfsmittel wie dem Latschen, Holzlöffel, Gürtel, uns Ohrfeigen gegeben, Nackenschläge, weil sie es ggf. selbst so erfahren haben. Sie konnten sich diese körperliche Gewalt an Ihren Kindern/Enkel vor sich selbst und vor anderen damit rechtfertigen, dass dies „ja nicht so schlimm ist, wie das was sie selbst erlebt haben“. Ein aufgeschlagenes Knie ist in ihrem Erleben nun mal nicht so schlimm, wie im Krieg Körperteile zu verlieren, zuzusehen wie jemandem durch Soldaten Gewalt angetan wird oder zu sterben. Ein touchy Onkel ist nicht so schlimm wie eine Vergewaltigung. Emotionaler Missbrauch (wie verbale Angriffe, konstanter Kritik, Manipulation) und körperliche Verletzungen nicht so schlimm ist, wie im Bombenkeller zu sitzen und Todesangst zu haben.

Was bleibt?

Von Generation zu Generation werden diese unbewussten Muster aktiv und passiv weitergegeben. Sie führen zu Traumafolgestörungen, Persönlichkeitsstörungen, psychosomatischen Krankheiten, Süchten, Ängsten usw. und zeigen sich z.B. in Schlaflosigkeit, Angstzuständen, Vertrauensverlust, Bindungsunfähigkeit, Wahl toxischer Umgebungen & Partnern, Selbstwertproblematiken usw.

Möchtest du diese Wunden heilen?
Für dich. Für dein Umfeld. Für die folgenden Generationen.

Die 4 Reaktionen auf traumatische Ereignisse

Vorab: Ich bin weder Psychologe, Psychotherapeut noch geschult in Traumapsychologie. Da ich selbst betroffen bin, sehe ich diese Beiträge als eine persönliche Aufarbeitung meiner Geschichte. Nicht mehr, nicht weniger. Ich kann und will hier niemanden therapieren! Wenn ich mir und vielleicht auch dir ein wenig Klarheit und Verständnis für dieses Thema näher bringen kann, würde mich das dennoch sehr freuen :-)

Ich habe das Gefühl, dass der Begriff „Trauma“ heutzutage recht inflationär benutzt wird. Nicht jedes belastendes Ereignis (z.B. eine Trennung, Scheidung der Eltern, Tod eines Familienmitgliedes) wird als Trauma definiert. Es kann aber durch Verkettung von Umständen bzw. psychischer Vorbelastung dennoch dazu kommen, dass dies traumatisch auf uns wirkt.

Die folgenden Arten von Trauma sind klar definiert:

  • Schocktrauma
  • Entwicklungstrauma
  • Sekundärtrauma
  • soziales Trauma
  • transgenerationales Trauma

Ich versuche in einzelnen Beiträgen auf die Arten der Traumata einzugehen, kann aber die Seite von Dami Charf als Traumatherapeutin sehr empfehlen.

Bisher galten Kampf (Fight) – Flucht (Flight) – Erstarrung (Freeze) als die 3 Reaktionen auf eine lebensbedrohliche Gefahr bzw. ein traumatisches Ereignis. Pete Walker hat in seinem Buch „The 4Fs: A Trauma Typology in Complex Trauma” nun den Begriff Fawn Respons als die 4. Reaktionsform definiert.

Sobald Gefahr im Verzug ist, springt unser sympathisches Nervensystem an und macht uns bereit, um zu fliehen oder zu kämpfen. Dafür muss viel Energie bereitgestellt werden. Dafür sorgt der Sympathikus. Wir versuchen, die Gefahr zu bekämpfen und wenn Kämpfen nicht möglich ist, zu fliehen. Können wir der Gefahr nicht mehr ausweichen, dann kann es sein, dass wir erstarren. Wir wehren uns nicht mehr und lassen „es“ über uns ergehen. Sehr häufig ist dies davon begleitet, dass wir uns selbst von außen sehen und nicht mehr mit uns verbunden sind, wir sind dissoziiert. Man kann sagen, dass dies eine Schutzvorrichtung der Natur ist, den Schmerz und die Angst nicht mehr voll bewusst zu spüren. Dieses Erstarren wird immer noch durch den Sympathikus gesteuert. Das bedeutet, dass immer noch sehr viel Spannung und Erregung im Körper ist, auch wenn man diese nicht durch Kampf oder Flucht ausagiert.