ich hoffe…

  • „du findest den Mut, dein Leben zu ändern.
  • du findest die Kraft zu erkennen, dass du eine Wahl hast.
  • dass du nichts bereuen musst und wenn doch, dass es dich zu Einsichten führt. Vielleicht zu der Einsicht, dass erst die vergebliche Suche im Außen und nach Innen führt und damit zu weiseren Entscheidungen. Entscheidungen, die dich nicht von dir entfernen“

heute gelesen bei the.gnani auf Instagram und für mich als Reminder festgehalten. Danke

Veränderungen annehmen…

Ich bin durch. Ich brauche Urlaub. Und anstatt einen Urlaub zu buchen, galt mein erster Blick heute dem Inhalt meines Kleiderschrankes. Ich musste prüfen, ob ich überhaupt etwas anzuziehen habe „für einen spontanen Sommerurlaub“.

Ich kenne mich mit Gewichtsschwankungen. Das ist nichts Neues. Aber die Sommerkleider vom letzten Sommer passen alle nicht mehr. Ich war ziemlich geknickt. Und für einen Moment wollte ich den Gedanken an „Sommer, Sonne, Strand & Erholung“ ins nächste Jahr verschieben, in der Hoffnung, dann wieder fitter zu sein.

Wie kann ich zulassen, dass Kilos mehr auf der Waage mich davon abhalten, zu leben, zu geniessen, mich zu zeigen?

Ich habe ne ziemlich heftige Zeit hinter mir. Und mein Körper trägt mich, mit all dem Stress, den Veränderungen und auch mit ein paar Kilos mehr… ich möchte lernen, ihn dafür in jeder Form zu lieben und wert zu schätzen

erster Stepp… ich verstecke mich nicht mehr ❤

trage niemanden, der alleine gehen kann…

Thema Helfersyndrom. Ich kann die Aufarbeitung nur jedem empfehlen.

Meine Gedanken dazu:

Wann wird helfen wollen zur Einmischung? Wann helfe ich wirklich?

In dem Moment, in dem ich die Verantwortung für jemand anderen übernehme, der selbst in der Lage „wäre“ sie für sich zu tragen, kreiere ich eine Verstrickung. Diese wirkt auf vielen Ebenen aber besonders auf der, der Ebenbürtigkeit. Vielleicht nehme ich meinen Gegenüber in dem Moment etwas „Arbeit/Verantwortung“ ab und vielleicht ist er auch dankbar dafür aber nachhaltig stellt sich so keine Veränderung ein. Weder in besagtem Gegenüber noch in eurer Beziehung zueinander.

In diesen Momenten, in denen ich Fremdverantwortung übernehme, nehme ich dem anderen etwas von seiner Kraft. Und ich verliere Kraft, wenn ich Verantwortung trage, die nicht zu mir gehört.

In meiner Familie gab/gibt es viele dieser co-abhängigen Verstrickungen. Wir fühlen uns verantwortlich. Für den anderen. „Wir müssen auf jemanden aufpassen, ihn beschützen, ihm im Zweifel jeden Wunsch von den Augen ablesen (weil er es nicht schafft, seine Wünsche / Bedürfnisse zu äußern), ihm Arbeit abnehmen (weil wir glauben, er wäre zu schwach dafür), ihn heilen usw.“

Das ist großer Bullshit und das wird mir immer klarer. Deshalb höre ich jetzt damit auf.

Ich liebe dich nicht mehr oder weniger als vorher. Ich helfe immer noch gern und bin für dich da. Aber ich werde nur noch helfen, wenn du mich klar/eindeutig um Hilfe bittest. Du bist erwachsen. Du kannst für dich sorgen. Du kannst Entscheidungen treffen und du wirst die Konsequenzen tragen und beides wird dich stärken. Und du wirst stolz auf dich sein und dich kraftvoll fühlen. Und das ist mehr als alles andere, was ich dir und mir wünsche. Das wir beide wachsen.

Wir dürfen lernen, gut für uns selbst zu sorgen.

Stinkstiefel…

fragst du dich auch manchmal, warum du oft – im Kontakt mit anderen – so garstig wirst?

mögliche Gründe:

  • du bist überfordert oder hast Kummer (bei Überforderung wird der Sympathikus aktiviert. Das heißt es wird Energie mobilisiert, die für den Kampf zur Verteidigung der eigenen Grenzen dient. Und diese Energie muss raus)
  • du bist dann absolut im Überlebensmodus & reagierst aus einem Instinkt heraus (kognitiv kannst du dann nicht auf Ressourcen zurückgreifen wie „atmen“, „darüber nachdenken bevor du agierst“
  • oftmals gehört ein Teil der heutigen „Garstigkeit“ auch in die Vergangenheit zu den Bezugspersonen deiner Kindheit, als Ausdruck der Wut und des KampfImpulses, der damals nicht ausgedrückt werden konnte oder durfte.
  • es ist eine Schutzreaktion (dir kommt jemand körperlich oder emotional zu nahe. Diese Angst vor Nähe ala „es könnte mir ja jemand zu nah kommen“ fördert die Angst, das du die Kontrolle verlierst oder „wieder“ verletzt wirst

Was du damit auch erreichst? Das deine negativen Glaubenssätze ala „mich mag niemand“, „ich werde immer wieder verletzt“, „ich bin es nicht wert, dass jemand lieb zu mir ist“ immer und immer wieder bestätigt werden. Denn wenn du aus einem Impuls heraus garstig wirst, dein Gegenüber verletzt und vor den Kopf stößt – dieser aber nicht ansatzweise erahnen kann, was er falsch gemacht hat – wird sich deine Angst immer wieder bestätigen. Du wirst Menschen durch deine Boshaftigkeit verletzen und diese werden Abstand von dir nehmen und dann fühlst du dich wieder nicht geliebt. Ein Teufelskreis.

Was kannst du tun?

Wenn du den ventralen Vagus trainierst (Polyvagal Übungen), dann könnte es sein, dass du deine Grenzen früher wahrnimmst und schon zu einem früheren Zeitpunkt diese ruhig und gelassen kommunizieren lernst. Dann brauchst du nicht garstig zu werden.

Wenn du erkennst, woher die Wut kommt, kannst du sie integrieren. Das wird dich auf jeden Fall im Laufe der Zeit befähigen, selbstverständlich und gelassen zu bleiben. Und vor allem wird es dich befähigen, dich nicht mehr überfordern (zu lassen) und liebevoll mit dir selbst zu sein, wenn du Kummer hast.

Lerne, Zeit zwischen Reiz und Handlung zu bringen. Richtiges Atmen kann dabei helfen. Wichtig ist aber im Vorfeld erstmal zu spüren, was dich da in die Wut / Aggression katapultiert. Frage dich dabei: Ist es eine alte Wut? Ist die Wut im hier und jetzt noch angemessen? Gehört die Wut zu dieser Person oder ist sie nur stellvertretend für eine alte Verletzung?

Grundsätzlich gilt – jedes Gefühl darf sein. Und ja, auch „Wut“ ist ok und wichtig. Es ist ein Autonomiegefühl und dabei sehr energiereich und veränderungsfördernd ♡

Doch wenn du das Gefühl hast, immer wieder mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, dann sind das Gefühle aus der Vergangenheit. „Aufschreiben“ kann dir helfen um sich Gefühle bewusst zu machen…

ich fühle grad …

jetzt kommt … z.B. Scham

jetzt denk ich …

mein mund ist grad trocken …

Werte…

ich mache in regelmässigen Abständen diesen Test und gebe ganz offen zu, dass ich totale Schwierigkeiten habe, Prioritäten in der Auswahl der Werte zu setzen… Wie sieht es bei dir aus? Möchtest du deine Werte mit mir teilen?

Grenzen setzen…

vorweg. Grenzen muss man fühlen, um sie setzen zu können. Im besten Fall spürst du dich und deine Grenzen und brauchst nur Hilfe, wie du diese kommunizierst. Gerade wenn du einen Heilungsprozess durchlebst und sich dadurch deine Ansichten ändern, kann es passieren, dass dein Gegenüber mit dem Wandel in dir nicht zurecht kommt. Das ist nicht dein Problem. Versuche so klar und deutlich, wie es dir möglich ist, zu kommunizieren, dass du deine Grenzen neu setzt…

  • das funktioniert so nicht mehr für mich…
  • es ist für mich nicht in Ordnung, wenn du das sagst oder tust…
  • nein, danke, ich möchte das nicht…
  • ich entscheide für mich, sonst niemand…
  • Meine Bedürfnisse haben sich geändert und ich brauche nun etwas anderes…
  • Wie kommt es, dass du glaubst, du dürftest für mich entscheiden…
  • Das war vielleicht in der Vergangenheit okay für mich, jetzt ist es das nicht mehr…
  • Ich fühle mich unwohl, wenn du so mit mir sprichst…
  • Ich möchte nicht über meine Meinung diskutieren müssen
  • ich möchte nicht mehr dein Freund sein :-)

Geduld

Geduld ist das Schwerste und das Einzige,

was zu lernen sich lohnt.

Alle Natur, alles Wachstum,

aller Friede, alles Gedeihen

und Schöne in der Welt

beruht auf Geduld,

braucht Zeit,

braucht Stille,

braucht Vertrauen.

*Hermann Hesse*

ab heute, werde ich…

… täglich mind. 4 x am Tag bewusst in mich hinein spüren, wie es mir geht
… mit mir achtsam sein (meine Gedanken, meine Handlungen)
… gut für mich sorgen (mich gedanklich und körperlich entmüllen)

Wunder & Wünsche für „ab jetzt“…

  • ich habe meine Traumata und deren Folgen anerkannt
  • ich heile stetig – von Innen und von Außen.
  • ich weiß, wer ich bin, was ich kann, was ich will.
  • Ich habe Ziele und setze diese um. Ich finde meine „Berufung“.
  • Ich bringe Liebe in die Welt
  • Ich finde einen Weg in Ruhe mit mir und dieser Welt zu leben.

Manifestationscode: Wiederhole in dir folgende Sätze:

“Ich weiß noch nicht, wie ich heilen kann & werde.
Ich weiß nur, dass ich jetzt so bin, wie ich bin und ich bin erfüllt.”

oder

„Auch wenn ich noch nicht weiß wie,…

… möchte ich lernen, groß zu träumen
… möchte ich meine Essstörung ablegen
… möchte ich einen liebevollen, wohlwollenden und wertschätzenden Umgang mit mir und anderen pflegen
… wünsche ich mir finanziell unabhängig zu sein und Fülle auf allen Ebenen anzuziehen
… möchte ich meine Lebensaufgabe finden, die mich erfüllt und andere Menschen glücklicher macht.
… wünsche ich mir die Möglichkeit, jederzeit zu wählen, wo ich gerade leben, lieben und arbeiten möchte
… werde ich meine Glaubenssätze heilen, da sie mir im Wege stehen.

Glaubenssätze / Moneymindset bisher:
– ich kann das nicht, weil…
– das wird nichts, weil…

Stelle dir vor, wie dein Wunder bereits Realität ist und wie du das Gefühl der Erfüllung um dich herum ausweitest und wie du in Dankbarkeit im Kosmos badest.

Eine Wunde ist eine Wunde…

Schon mal gehört? „Die Zeit heilt alle Wunden“

Es gibt Wunden, die sind deutlich nach außen sichtbar. Narben bleiben. Einschränkungen bleiben. Auch nach Jahren weißt du noch ganz genau, wie und wo und vielleicht durch wen dir diese Wunde zugefügt wurde. Vielleicht trägst du sie mit stolz. Vielleicht hat man dir früh erzählt „Indianer kennen keinen Schmerz“ und diese Wunde zeigt dir jeden Tag deutlich, wie „tapfer“ zu warst. Wie tapfer du für andere sein musstest. Vielleicht zeigt sie dir aber auch jeden Tag, wie schmerzhaft dieser Moment war, als du dir weh getan hast. Als dir jemand anderes weh getan hat.

Diese Wunden haben nichts und doch alles gemein mit den unsichtbaren Wunden. Sie schmerzen. Sie hinterlassen Narbengewebe. Sie erinnern dich, jeden verdammten Tag. Manchmal entzünden sie sich, immer und immer wieder. Manchmal brauchen sie lange, um zu heilen. Manche heilen – gefühlt – gar nicht. Und manchmal werden sie ein Teil von uns und verändern unsere Welt.⁠

Trauma ist so eine Wunde.

Vielleicht nicht immer offensichtlich aber stets präsent.

PS: nicht jede belastende Situation ist gleich ein Trauma. Nicht jedes Trauma führt zu einer Symptomatik! Sowohl unser Körper als auch unsere Seele sind wirklich unglaublich … sie können sich selbst heilen! Wenn wir es zulassen und sie ein wenig dabei unterstützen :-) Mir ist es wichtig, dass unterschieden wird… „Belastung vs. Trauma“. Ich mag den inflationären Gebrauch des Wortes „Trauma“ nicht.

Wie können wir also unseren Körper bzw. auch unsere Seele/Psyche dabei unterstützen, zu heilen?

Druck rausnehmen. Alles hat seine Zeit. UND ja, ich weiß, wie schwer das manchmal ist bzw. wie hart es sein kann, dies zu akzeptieren.

Nicht immer wieder „aufkratzen“. So banal das auch klingt. Keine Wunde heilt, wenn man sie immer wieder aufkratzt. Sie ist da. Du kannst das nicht ändern. Sie verschwindet nicht – auch wenn du all deine Kraft mobilisierst.

Reden hilft. Therapeuten hören zumeist gut zu :-) Freunde auch. Aber nicht immer möchte man seine Familie / Freunde mit seinen Sorgen belasten. Dann kommt wieder die Option „Therapeut“ ins Spiel.

positive Ablenkung „kann“ kurzzeitig dafür sorgen, dass man sich nicht nur „um sich und seine Probleme dreht“. Bewegung, frische Luft, gutes Essen, kleine und große Auszeiten, digitaler Detox… könnte dir gut tun :-) Auch Netflix und co. kann für einen gewissen Moment ablenkend wirken. Auf Dauer wird diese Ablenkung eher zum Vermeidungsverhalten. Auch Kompensationsverhalten darf kritisch beäugt werden. Shopping / Sex / Sport / Alkohol / oder andere Betäubungsmittel … auf Dauer wird das andere Probleme mit sich bringen. Und das wollen wir ja nicht :-)

Kennst du schon die „sieben Säulen der Resilienz„? Hier steckt ganz viel Potenzial um dich bzw. dein Inneres zu stabilisieren und zu stärken.

  • Optimismus
  • Akzeptanz
  • Lösungsorientierung
  • Opferrolle verlassen
  • Verantwortung übernehmen
  • Netzwerkorientierung
  • Zukunftsplanung


Vielleicht wird dir auch immer klarer, dass es nicht nur darum geht, was du erlebt hast sondern was du nicht erleben durftest. Welche Sicherheit, liebevolle Aufmerksamkeit und Beruhigung – im Grunde welche Liebe hast du nicht erhalten? Vernachlässigung ist genauso entwurzelnd wie Trauma. Ich will nicht sagen, dass man all das – was man irgendwann nicht bekommen hat – nachholen kann. ABER wir können im hier und jetzt alles daran setzen, uns unser Leben so schön wie möglich zu machen. Durch Bindung & Stärkung deines Selbst (Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion, Selbstwirksamkeit).

The Truth is…

we all struggle an the same point.

Es ist kurz vor Weihnachten 2021. Knapp zwei Jahre mit diesem Virus, mit Lockdowns, mit Einschränkungen, mit Spaltung und Unverständnis auf so vielen Ebenen. Das Leben ist kompliziert. In diesen zwei Jahren noch ein wenig mehr als sonst. Ob finanziell, emotional, kognitiv… an den wenigsten von uns ist diese Zeit spurlos vorbeigegangen. Selbst für mich, auch wenn ich immer gemeint habe – „für mich ist es nicht ganz so schlimm – denn ich bin eh gern für mich allein“ :-)

ABER niemand hat sich diesen Virus und die damit einhergehenden Umstände ausgesucht. Die Ängste, Sorgen, Anstrengungen mit denen wir alle zu kämpfen hatten.

Allein dafür, für die Kraft die dafür nötig war, bis hier hin durchzuhalten, verdient jede:r Einzelne von Euch die größte Anerkennung. Ihr seid tapfer… bitte bleibt es solange ihr könnt.

Bitte holt Euch sonst Hilfe.

#therapiehilft #redenhilft #gemeinsamschaffenwirdas

Die 4 Reaktionen auf traumatische Ereignisse

Vorab: Ich bin weder Psychologe, Psychotherapeut noch geschult in Traumapsychologie. Da ich selbst betroffen bin, sehe ich diese Beiträge als eine persönliche Aufarbeitung meiner Geschichte. Nicht mehr, nicht weniger. Ich kann und will hier niemanden therapieren! Wenn ich mir und vielleicht auch dir ein wenig Klarheit und Verständnis für dieses Thema näher bringen kann, würde mich das dennoch sehr freuen :-)

Ich habe das Gefühl, dass der Begriff „Trauma“ heutzutage recht inflationär benutzt wird. Nicht jedes belastendes Ereignis (z.B. eine Trennung, Scheidung der Eltern, Tod eines Familienmitgliedes) wird als Trauma definiert. Es kann aber durch Verkettung von Umständen bzw. psychischer Vorbelastung dennoch dazu kommen, dass dies traumatisch auf uns wirkt.

Die folgenden Arten von Trauma sind klar definiert:

  • Schocktrauma
  • Entwicklungstrauma
  • Sekundärtrauma
  • soziales Trauma
  • transgenerationales Trauma

Ich versuche in einzelnen Beiträgen auf die Arten der Traumata einzugehen, kann aber die Seite von Dami Charf als Traumatherapeutin sehr empfehlen.

Bisher galten Kampf (Fight) – Flucht (Flight) – Erstarrung (Freeze) als die 3 Reaktionen auf eine lebensbedrohliche Gefahr bzw. ein traumatisches Ereignis. Pete Walker hat in seinem Buch „The 4Fs: A Trauma Typology in Complex Trauma” nun den Begriff Fawn Respons als die 4. Reaktionsform definiert.

Sobald Gefahr im Verzug ist, springt unser sympathisches Nervensystem an und macht uns bereit, um zu fliehen oder zu kämpfen. Dafür muss viel Energie bereitgestellt werden. Dafür sorgt der Sympathikus. Wir versuchen, die Gefahr zu bekämpfen und wenn Kämpfen nicht möglich ist, zu fliehen. Können wir der Gefahr nicht mehr ausweichen, dann kann es sein, dass wir erstarren. Wir wehren uns nicht mehr und lassen „es“ über uns ergehen. Sehr häufig ist dies davon begleitet, dass wir uns selbst von außen sehen und nicht mehr mit uns verbunden sind, wir sind dissoziiert. Man kann sagen, dass dies eine Schutzvorrichtung der Natur ist, den Schmerz und die Angst nicht mehr voll bewusst zu spüren. Dieses Erstarren wird immer noch durch den Sympathikus gesteuert. Das bedeutet, dass immer noch sehr viel Spannung und Erregung im Körper ist, auch wenn man diese nicht durch Kampf oder Flucht ausagiert.

Selbstsabotage…

über die Osterfeiertage hatte ich „mal wieder“ viel Zeit, um meinen Gedankenkreisel aktivieren zu können und „wie immer“ ist dabei nichts Produktives bei rausgekommen. Means…

Ich wollte einen neuen TonÜbertopf anfangen, weil es mir super gut tut, mit den Händen zu arbeiten – habe ich aber nicht gemacht, weil ich ja eh schon so viele Übertöpfe habe oder das Gefühl, sie wären nicht gut genug, um sie verschenken oder verkaufen zu können.

Gefühlt hatte ich „so gar keine“ Zeit – effektiv konnte ich zig tausend mal Instagram/WhatsApp/Facebook checken und mir diverse Musikvideos in Dauerschleife angucken.

Zu dem habe ich so ziemlich sämtliche Süßigkeiten, die in diesem Haushalt zu finden waren, in fast motion inhaliert und mich so gar an meinen Reserven „für schlechte Tage“ vergriffen.

Du siehst, es gibt viele Wege sich selbst zu sabotieren! und das hier ist nur eine kleine Auswahl.

Merke – du sabotierst dich selbst:

▪indem du sagst, dass du keine Zeit hast. Zeit hat man nicht, man nimmt sie sich.
▪indem du Schuld auf Andere schiebst: ,,ich kann jetzt nicht laut und wild und frei sein, weil mein Freund noch schläft“
▪wenn du Angst vor schlechter Bewertung hast (und glaube mir, es wird IMMER IRGENDWEN geben, der das was du macht, scheisse / nicht gut genug findet)
▪indem du dich klein hältst (Perfektionismus ist auch eine Form des Kleinhaltens – weil man ggf. gar nicht erst anfängt)
▪indem du andere und ihren Fortschritt abwertest. In dem Moment, in dem du das tust, wertest du dich selbst ab.
▪indem du dich schlecht ernährst. Vor allem macht Zucker so müde+träge+depressiv, dass du die perfekte Ausrede dafür hast, heute nicht an deinem Projekt arbeiten zu können bzw. gar nicht erst mit irgendeinem anzufangen
▪indem du toxischen (neidischen, negativen, abwertenden, dich bewusst oder unterbewusst klein haltenden) Menschen von deinem Projekt erzählst. Sie projizieren unweigerlich ihre eigenen Ängste auf dich und verstärken damit deine eigenen Unsicherheiten/Zweifel. So verlierst du den Mut weiterzumachen bzw. anzufangen.
▪indem du dich nicht abgrenzt. So lässt du zu, dass o.g  Menschen dich beeinflussen und damit deinen Fortschritt verhindern können.

Nimm dir jetzt mal ein paar Minuten Zeit – NUR FÜR DICH. Hör ganz tief in dich hinein, wenn du dich fragst:
Was würde passieren, wenn du große Träume hast?

(Vielleicht, dass du dich langsam auf sie zubewegst? Hast du Angst davor, glücklich zu sein? Was hält dich auf?)



Weihnachtsessen für Weihnachtsgrinche <3

Forelle. von unserem Lieblingsniemerszein <3 Rücken an Rücken. mit Petersilie, Dill, Biozitrone, Möhren, Butter „vollstopfen“, nach Geschmack Pfeffer/Salz, dann in diesem Zustand 20 ruhen/ziehen lassen und ab in den Backofen bei 180-200°G ca. 30 min … so einfach, so lecker. Dazu gab es für mich Fenchel in einer Senfsauce und der Lieblingsmann hatte Kartoffeln und Brokkoli.

Weihnachtsgrinch die X.

Alle Jahre wieder. Und jedes Jahr aufs Neue mache ich mich davon frei <3 Ich mache mir keinen Stress mehr um Geschenke zu besorgen, die dann umgetauscht werden sollen/müssen… weil das Geschenkte zu groß, zu klein, nicht gewünscht ist oder doppelt geschenkt wurde. Ich gebe kein Geld mehr dafür aus, um den Menschen die ich liebe, meine Liebe durch Konsum zu zeigen & die Menschen, die ich liebe sehen das ähnlich – Liebe kann man nicht kaufen <3.

Es gibt keinen Weihnachtsbaum und auch die Weihnachtsdeko ist eher dezent. Nein, es muss nicht jedes Jahr alles neu weil wir uns nicht über den „schönsten Weihnachtsbaum“ oder die „beste Weihnachtsdeko“ definieren.

Es gibt gesundes leichtes Essen <3 kein komatöses von der Couch zum Bett bewegen. Kein FriedeFreudeEierkuchen. Und kein „das muss man aber so machen“ oder „das gehört sich so“ und kein „das Kind muss mit Geschenken überhäuft werden“. Jedenfalls nicht bei uns :-)

und seit dem wir das zelebrieren ist Weihnachten für mich die entspannteste Jahreszeit von Allen :-) Dieses Jahr so gar doppelt gelungen da wir den „Walking Dead“ Marathon gestartet haben und nun angefixt und an der Nadel sind :-)))