Dankbar für deinen Müll

Es gibt Tage, da fluche ich schon morgens wie ein Rohrspatz. Kommste ausm Haus und willst deinen Müll in den dafür zur Verfügung gestellten Behältnissen entsorgen und dann haben „Nachbarn“ ihren sämtlichen Sperrmüll bei dir vor den Mülltonnen abgestellt. Sowas nervt. Mal davon abgesehen, dass ich es in den eigenen vier Wänden gern sauber habe, möchte ich auch meine Umgebung sauber halten … wohne ja schließlich nicht im Ghetto :-) Und auch wenn ich nachhaltig denke und tauschen/verschenken super finde, so ärgert es mich dennoch, wenn – zumeist Leute, die nicht bei uns im Haus wohnen ggf. nicht mal in unserer Straße – hier ihren Müll abladen. Da stehen dann gern alte Möbelstücke (NEIN, ich meine nicht die geliebten alten retro Stücke, die jeder sich gern in die Wohnung holt und ggf. aufpimpt) sondern das was bei dreimal husten in sich zusammenfällt, total kaputt ist z.B. alte Elektrogeräte die nicht mehr funktionieren oder einfach Zeugs was entsorgt gehört. Dann regnet es in Hamburg auch gerne mal, so das dieser Sperrmüll nach einigen Tagen schön durchnässt ist, so das garantiert niemand mehr das Teil freiwillig mitnimmt… hach, was soll ich sagen. Es gibt Müllhalden, Resteverwertungshöfe, Ralau… stellt den Scheiss nicht bei mir vor die Tür.

ABER manchmal bin ich auch dankbar <3 … heute gefunden den alten Hobel

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